04 März - 03 April 2026
Die Künstlerin gestaltet ihre Werke wie Architekturen, in denen die Farbe eine lebendige Substanz ist, die in der Spannung zwischen Gleichgewicht und Unordnung vibriert. Jede Komposition wird zur Materialität, nimmt Nuancen an und führt in eine Welt, in der die Wirklichkeit intensiv erlebt und in der künstlerischen Seele zu Poesie wird – im Streben nach dem Reichtum der bildnerischen Sprache. Die Farbe steht nicht außerhalb des Rhythmus; sie liegt auf der Fläche, um betrachtet zu werden, da sie sich in die räumlichen Strukturen des Werkes einfügt. In diesen Arbeiten wurde einer impressionistischen Sichtweise freier Lauf gelassen – weniger wegen der leuchtenden Farben, sondern wegen des Überwiegens einer kritischen Beobachtung und eines Gefühls der „Beteiligung“.